Foto: Containerschiff auf der Elbe
Foto: Marktfrau aus Bronze im alten Stader Hafen
Foto: Stade - alte Häuser im Abendlicht
Foto: Das Team
Foto: Fachwerkhäuser in der Altstadt von Stade
Foto: Frontansicht des Büro - ISH Immobilien
Foto: Ingomar Schumacher-Hahn

Raus aus der Großstadt

von ISH Immobilien

Raus aus der Großstadt

Von KRISTINA PEZZEI und JUDITH LEMBKE

Veröffentlicht auf XING

07.12.2017 · Die Wohnungskrise kennt auch Gewinner: Die Provinz will von den hohen Preisen in den Metropolen profitieren. Die Städte im Schatten bringen sich in Stellung – und wähnen den Zeitgeist auf ihrer Seite.

L ändlicher Raum: Auffangbecken der Abgehängten, wo der nächste Supermarkt weit, das Internet langsam und die Fünfzigjährige im Dorf die Jüngste ist? Es gibt auch eine andere Lesart: In der Provinz ist die Natur nah und die Nachbarschaft bekannt, sie schafft Identität und vermittelt Sicherheit in unruhigen Zeiten. Und, immer wichtiger: Fern der Großstädte können sich auch Durchschnittsfamilien noch ein eigenes Haus mit Garten leisten, von dem sie in Köln oder München noch träumen würden. „Wohnungsnot in den Metropolen? Schwindelerregende Hauspreise und eine Mietpreisbremse, die nicht funktioniert – na und?“ heißt es bei vielen Bürgermeistern auf dem Land, wenn man mit ihnen übers Wohnen spricht. „Bei uns ist doch Platz.“

„Es ist doch ein Irrsinn, dass in den Großstädten mit staatlichen Mitteln zu horrenden Preisen Grundstücke gekauft werden. Die werden dann mit teuren Wohnungen bebaut, die teuer vermietet werden, während bei uns die Häuser leerstehen“, ereifert sich Andreas Hollstein, Bürgermeister von Altena, einer Kleinstadt am Rande des Ruhrgebiets und spricht damit vielen seiner Kollegen aus der Seele. „Die hohen Preise sind doch unsere Chance, wieder mehr Einwohner zu gewinnen“, sagt er.

Auch der Oberbürgermeister von Potsdam, Jann Jakobs, gleichzeitig Präsident des Städte- und Gemeindebundes in Brandenburg, ist überzeugt, dass die Provinz Gewinn aus der Krise in den Großstädten schlagen kann: „Wir müssen gezielt Wohnungssuchende aus dem wachsenden Berlin zu uns locken“, fordert er. Das Flächenland müsse versuchen, von den Problemen auf dem Wohnungsmarkt der Hauptstadt zu profitieren. Zum Beispiel könne Brandenburg damit punkten, dass es schneller Baugenehmigungen erteile als Berlin mit seiner notorisch langsamen Verwaltung. Nur die Verkehrsanbindung ins Zentrum, die müsse noch deutlich verbessert werden.

Dabei ist der ländliche Raum nicht nur als Schlafstatt für Pendler attraktiv. Gute Arbeitsplätze gibt es dank der starken Konjunktur oft auch dort. In manchen schrumpfenden Gegenden stehen nicht nur Häuser leer und sind Baugrundstücke zu Spottpreisen abzugeben, es herrscht auch Vollbeschäftigung. Selbst wenn die Gehälter in der Peripherie niedriger sind als in der Großstadt, gleichen alleine die geringeren Wohnkosten die Einkommensunterschiede oft mehr als aus, wie eine aktuelle Untersuchung des Forschungsinstituts Empirica über das Wohnen jenseits der Metropolen zeigt.

Trotzdem hat sich in vergangenen Jahren die Politik vor allem auf die Folgen des Wachstums in den Großstädten konzentriert. Bündnisse für bezahlbares Wohnen wurden geschmiedet, die Mietpreisbremse wurde eingeführt, über Immobilienspekulanten gewettert und überlegt, wie man die Baukosten senken könnte. Man hat nachverdichtet, Friedhöfe be- und Parkplätze überbaut, Brachen und Bäume mussten weichen, und trotzdem war das alles längst nicht genug, um den Preisauftrieb zu stoppen.

 

Zudem lindern all diese kostspieligen Initiativen letztlich nur die Wachstumsschmerzen in einer überschaubaren Zahl an Städten. Auf der anderen Seite verstärken sie automatisch die Probleme in einem weit größeren Teil des Landes, in der Provinz, die häufig von Abwanderung bedroht ist. Dort, wo zusammengenommen mehr Menschen leben als in den Metropolen, freut man sich über jeden Neubürger, der vor den hohen Wohnkosten geflüchtet ist. Denn diese Binnenflüchtlinge zahlen Steuern, füllen Grundschulen und kaufen Eigenheime, deren Preise in den vergangenen Jahren mangels Nachfrage verfallen sind.

Zunehmend gerät der ländliche Raum als alternativer Wohnort zu den übervollen Groß- und Universitätsstädten in den Blick. Damit nicht gemeint sind die kleineren Gemeinden im Speckgürtel, wie Freising vor den Toren Münchens oder Falkensee am Rande von Berlin. Sie wachsen ohnehin oft schon stärker als ihre großen Nachbarn, weil sie deren hochpreisgeplagten Bewohnern als erste Zuflucht jenseits der Stadtgrenze dienen. Es geht um die Städte und Dörfer im Schatten, deren Namen der Großstädter nur von den Abfahrten an der Autobahn kennt. Wenn überhaupt. Bei genauem Hinsehen haben sie häufig nicht nur viel Natur und günstige Immobilien zu bieten, sondern auch eine gute Infrastruktur für Familien sowie engagierte Einwohner und Kommunalpolitiker, die sich dafür einsetzen, dass es sich in ihrer Heimat gut leben lässt. Diese Orte begreifen die hohen Preise in den Großstädten als Chance, um im Kampf gegen Überalterung und Abwanderung zu punkten. Viele hätten gern ein Stück der Aufmerksamkeit, die Politiker, Planer und die Medien den Großen zuteil werden lassen.

D och langsam wendet sich das Blatt. Als Reaktion auf den Druck in den Ballungszentren und auch auf das überdurchschnittlich gute Abschneiden der AfD in vielen abgelegenen Regionen wird die deutsche Provinz gerade zaghaft wiederentdeckt. „In jüngster Zeit ist in allen politischen Gruppierungen und Parteien ein neues Interesse für die Probleme des ländlichen Raumes spürbar, nachdem man sich jahrelang nur an urbanen Milieus ausgerichtet hat“, heißt es in der Empirica-Studie.

Diese Einschätzung teilen auch die Kommunalpolitiker vor Ort. „Es freut mich sehr, dass der ländliche Raum wieder mehr Beachtung findet“, sagt Ulrich Rolfsmeyer, Bürgermeister der Kleinstadt Hiddenhausen in Ostwestfalen, die sich in den vergangenen Jahren erfolgreich gegen die Schrumpfung gestemmt hat. Jahrelang habe allein der Hype um die Großstädte die Debatte bestimmt. „Die Abwanderung in die Metropolen ist doch eine Prophezeiung, die sich selbst erfüllt, wenn jedem, der nicht in Berlin oder München wohnt, vermittelt wird, dass er irgendwie zurückgeblieben ist“, sagt Rolfsmeyer.

Auch der Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft (GdW), Axel Gedaschko, hält es keineswegs für ausgemacht, dass alle Deutschen automatisch in die Metropolen drängen. Die angesagten Großstädte mit Wohnraummangel bestimmten zwar in Deutschland noch die Diskussion. „In Wahrheit bevorzugt mit 45 Prozent ein Großteil unserer Bevölkerung das Wohnen in einer ländlichen Gemeinde“, sagt er. In der vergangenen Woche hat Gedaschko gemeinsam mit Reiner Nagel von der Bundesstiftung Baukultur einen Plan vorgestellt, wie diese Städte im Schatten die Wohnungsmärkte in den Ballungszentren entlasten könnten. Die beiden Verbandsvertreter forderten eine aktive Raumordnungspolitik, um zu verhindern, dass Deutschland in boomende Hotspots auf der einen und Regionen auf dem Abstellgleis auf der anderen Seite zerfalle. „Wir müssen über die Stadtgrenzen hinweg zusammen planen, denn allein in den großen Städten können die Herausforderungen nicht schnell genug für alle Wohnungssuchenden gelöst werden“, sagt Gedaschko. Die Politik solle mit gezielten Programmen „Ankerstädte“ fördern, anstatt wie bisher das Geld tröpfchenweise über den gesamten ländlichen Raum zu schütten, egal wie gut oder schlecht die Perspektive im Einzelfall sei. Denn Schrumpfung und Wachstum, gute Zukunftsaussichten und Hoffnungslosigkeit liegen oft dicht beieinander.

„In Wahrheit bevorzugt mit 45 Prozent ein Großteil unserer Bevölkerung das Wohnen in einer ländlichen Gemeinde.“

Axel Gedaschko, (GdW), Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft

Diese „Anker“ in der Provinz sind Klein- und Mittelstädte, denen es auch gegen den Trend im Kreis gelingt zu wachsen. Sie haben häufig ein attraktives lebendiges Zentrum, das die Menschen aus der Region anzieht. Zudem überzeugen sie mit guten Wirtschaftsdaten. Diese Städte müsse man gezielt fördern, indem man verhindere, dass der Ortskern zugunsten von Neubaugebieten am Rand ausblute. Sonst gleicht die Stadt einem Donut: Außen fett und innen nur Luft. Aber wer möchte auf Dauer an einem Ort wohnen, dessen Bewohner man nur im vorbeifahrenden Auto sichtet, weil es in der Mitte selbst nichts mehr gibt, wofür sich das Aussteigen lohnt?

Mit einem renovierten Stadtkern allein ist es freilich nicht getan, um mehr Menschen das Wohnen auf dem Land schmackhaft zu machen. Vor allem, da sind sich die Forscher einig, müssten die Wege kürzer und schneller werden – sowohl analog als auch digital. Eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs ist ebenso notwendig wie schnelleres Internet. Denn bisher gilt meist: Fix in der Stadt, lahm auf dem Land. „Durch bessere öffentliche Verkehrsverbindungen und eine Attraktivierung des Wohnumfelds in schrumpfenden Städten könnten Ausweichquartiere für zahlreiche Menschen geschaffen werden“, ist auch der Immobilienökonom Michael Voigtländer vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln überzeugt. Auch für ihn bilden Infrastruktur und Erreichbarkeit wichtige Standortfaktoren – aber nicht nur: Denn schnelles Internet sei eine gute Grundlage, um manche Pendelfahrt überflüssig zu machen. Auch Verbandspräsident Gedaschko ist sicher, dass Breitbandversorgung für ländliche Gegenden eine Schlüsselrolle spielt. „Eigentlich ist Digitalisierung für sie die Chance, wieder zu erstarken“, sagt Gedaschko. Denn wer seine Arbeitszeit überwiegend im Home Office verbringt, für den ist es nicht wichtig, ob er in dreißig oder sechzig Minuten Fahrzeit bei seinem Arbeitgeber ist. Ob er zum Download einer Datei jedoch zwei Minuten oder zwei Sekunden braucht, kann für die Wohnortwahl entscheidend sein.

 

 „Als wir ein neues Baugebiet eröffnet haben, hat der erste Käufer von außerhalb nicht zuerst nach dem Preis, sondern nach der Qualität der Internetverbindung gefragt“, erinnert sich Frank Klapperich, Bürgermeister des Örtchens Spessart in der Eifel. Spessart hat Glück: Es liegt direkt an der Datenautobahn und kann mit superschnellem Internet von 100 Mbit/s punkten. Das lockt Heimarbeiter und Gewerbetreibende an.

Trotzdem machen sich weder Klapperich noch seine Kollegen Illusionen: Wem es wichtig ist, jede Woche ins Theater zu gehen und spontan zwischen fünf angesagten Restaurants in Laufweite wählen zu können, den können weder schnelles Internet noch niedrige Hauspreise in die Provinz locken. Wer sich allerdings ohnehin ein Stück weit von der Alltagshektik verabschieden möchte und nicht das Gefühl hat, fern der Metropolen Lebensqualität einzubüßen, für den lohnt sich womöglich ein Blick über den Speckgürtel hinaus.

Nicht nur Forscher schreiben der Provinz mit ihren engeren sozialen Bindungen, der Heimatverbundenheit und der Naturnähe Qualitäten zu, die Metropolen nicht bieten können. Auch die Kommunalpolitiker bemerken einen Wandel. „Wenn ich mit Zugezogenen spreche, habe ich das Gefühl, dass wieder mehr Menschen die Überschaubarkeit schätzen, die der ländliche Raum bietet“, sagt Bürgermeister Rolfsmeyer aus Hiddenhausen.

„Wenn ich mit Zugezogenen spreche, habe ich das Gefühl, dass wieder mehr Menschen die Überschaubarkeit schätzen, die der ländliche Raum bietet“

Ulrich Rolfsmeyer, Bürgermeister von Hiddenhausen

 

Gerade junge Familien suchten wieder mehr nach der Sicherheit, die ein eigenes Haus biete und ein Umfeld, in dem auch die Nachbarn mal einen Blick auf die Kinder werfen. Rolfsmeyer macht für diese Entwicklung die immer höhere Taktung des Lebens verantwortlich, die viele Menschen verunsichere. Der Rückzug auf die eigene Scholle als Reaktion auf die Unwägbarkeiten von Globalisierung und Digitalisierung?

Mit dieser Analyse ist er nicht allein. Auch Gerd Landsberg, als Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes sozusagen Cheflobbyist der deutschen Provinz, antwortet auf die Frage, wie er sich der ländlichen Raum 2030 vorstelle: „Gerade weil die Menschen vor den Herausforderungen der Globalisierung und den neuen Anforderungen der Informationsgesellschaft auch Ängste entwickeln, wird die Sehnsucht nach dem überschaubaren Raum, in dem ich mich geborgen fühle und im Einklang mit der Natur leben kann, eher zunehmen.“

Ganz so optimistisch blickt Andreas Hollstein nicht in die Zukunft. „Ich freue mich schon, wenn der ländliche Raum wieder etwas mehr wertgeschätzt wird“, sagt der Bürgermeister von Altena.

1. Bremervörder Bautage

von ISH Immobilien

ISH Immobilien war auf den Bremervörder Bautagen mit einem Messestand vertreten und zeigte sich sehr zufrieden mit den vielen positiven Gesprächen, die am Stand geführt worden sind.

Im nächsten Jahr gerne wieder!

Diese Anforderungen stellen Eigentümer an Immobilienmakler

von ISH Immobilien

Wir haben einen schönen Artikel gefunden. Wir haben festgestellt: Sie sind bei uns an der richtigen Adresse!

Welche Eigenschaften sollte ein guter Immobilienmakler haben?“, das wollte die Immobilienberatung HAUSGOLD von Haus- und Wohnungsverkäufern in Deutschland wissen. Das Ergebnis: Besonders gute Karten bei Eigentümern haben rund 40-jährige, eher konservativ auftretende Makler und Maklerinnen, die Eigentümer in ihre Entscheidungen einbinden, über einen modernen Internetauftritt verfügen, Fachqualifikationen und Referenzen nachweisen können.

Großen Wert legen Eigentümer außerdem auf Empfehlungen. Sei es, dass Freunde und Bekannte positive Erfahrungen mit einem bestimmten Makler gemacht haben oder dass die Leistungen eines Maklers von unabhängigen Unternehmen geprüft und für gut befunden wurden.

Persönliches Auftreten

Das äußere Erscheinungsbild eines Maklers ist knapp 80 Prozent aller Immobilienverkäufer wichtig. Die Mehrheit (58,2 %) wünscht sich einen Makler, der vom Typ her eher konservativ ist und einem Business-Stil entspricht. Ein saloppes, kumpelhaftes Auftreten bevorzugen nur 7,8 Prozent. Ob es sich bei einem Makler um einen Mann oder eine Frau handelt, ist 94,5 Prozent aller Eigentümer egal (2 Prozent wünschen sich ausdrücklich einen männlichen Makler, 3,5 Prozent eine Maklerin).

Auch das Alter des Maklers ist für viele Eigentümer (42,2 %) irrelevant. Bei den übrigen Befragten war die Altersgruppe „mindestens 40 Jahre alt“ mit 27,3 Prozent am beliebtesten, gefolgt von „mindestens 30 Jahre alt“ (23,8 %).

Unternehmensdarstellung

Überzeugen Mitarbeiter großer Maklerbüros Eigentümer leichter? Nicht unbedingt. Zwar geben 41,8 Prozent der Eigentümer an, dass es ihnen wichtig bis sehr wichtig sei, dass der Makler in einem großen, überregionalen Unternehmen tätig ist, aber die Mehrheit (58,2 %) bewertet die Unternehmensgröße als weniger bis nicht wichtig. Große Bedeutung hat dagegen der Internetauftritt des Maklers. 76,6 Prozent messen einer modernen und informativen Website wichtige bis sehr wichtige Bedeutung bei.

Bei der bevorzugten Kommunikation mit dem Makler gehen die Meinungen der Eigentümer dagegen auseinander. 38,7 Prozent wünschen sich im Schwerpunkt eine Kommunikation per E-Mail, 32,4 Prozent telefonisch und 28,9 Prozent möchten im Schwerpunkt direkt (face-to-face) mit ihrem Makler kommunizieren. Unabhängig vom Kommunikationskanal, will die Mehrheit der Eigentümer (62,5 %) umfassend und kontinuierlich über die Arbeitsschritte des Maklers informiert werden und in sämtliche Makler-Entscheidungen eingebunden werden. Dem gegenüber stehen 28,5 Prozent, die vom Makler einen eigenständigen und autarken Arbeitsstil wünschen und so wenig wie möglich eingebunden werden möchten.

Qualifikationen, Referenzen und Empfehlungen

Die Mehrzahl der Eigentümer verlässt sich bei der Maklerwahl nicht auf das bloße Bauchgefühl, sondern wünscht den Nachweis von Qualifikationen, eine adäquate Ausbildung und die Mitgliedschaft in Berufsverbänden (88,6 %). 68,3 Prozent der Eigentümer bezeichnen es darüber hinaus als wichtig bis sehr wichtig, dass ein Freund oder Bekannter bereits positive Erfahrungen mit dem Makler gemacht hat. Noch mehr vertrauen den Empfehlungen unabhängiger Unternehmen. 79,7 Prozent stufen die Leistungsbewertung von Maklern durch unabhängige Unternehmen, wie z. B. HAUSGOLD, als wichtig bis sehr wichtig ein.

Quelle:http://deal-magazin.com

 

Unsere neue Photovoltaikanlage ist in Betrieb!

von ISH Immobilien

Die neue Photovoltaikanlage von IBC Solar AG mit 27 Qualitäts-Modulen und einer Leistung von 9,99 kWp versorgt das Immobilien Competence Center mit Strom. Wir setzen auch hier Zeichen für eine bessere Zukunft mit Stromerzeugung aus regenerativen Energien. Im Immobilien Competence Center werden die Firmen ISH Immobilien, die Hanseatische Immobilienverwaltung, die DSW Bauträgergesellschaft und die Stade Apartments (Vermittlung von möblierten Wohnungen) mit sauberen Strom versorgt.

IVD fordert nationale Strategie für mehr Wohnungen

von ISH Immobilien

IVD-Präsident Jürgen Michael Schick geht in die Offensive.

Der Immobilienverband IVD fordert einen Immobiliengipfel im Bundeskanzleramt. Um mehr bezahlbaren Mietwohnungsbau und Wohneigentum zu fördern, sei eine gesamtdeutsche Anstrengung notwendig. Mieterbund, Verbände und Institutionen der Immobilienwirtschaft, Entwickler sowie Bauträger gehören an einen Tisch, sagte IVD-Präsident Jürgen Michael Schick.

"Wohnen muss Chefsache werden", so Schick weiter. "Wir brauchen in Deutschland eine Eigentumsquote von 50% und 400.000 neue Wohnungen pro Jahr, insbesondere mehr bezahlbare Eigentumswohnungen und mehr bezahlbaren Mietwohnungsbau." Ein Immobiliengipfel bedeute die Abkehr von einer reinen Mietenpolitik, wie sie in den vergangenen Jahren praktiziert wurde.

Vermögensaufbau über die eigenen vier Wände muss auch für mittlere Einkommen und Familien mit Kindern möglich sein. Beiden Gruppen ist es bisher nicht möglich, den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen. Gerade jetzt sei ein Immobiliengipfel notwendig. "Wir brauchen fast 1,5 Mio. neue Wohnungen. Das ist nicht mit einer Politik der kleinen Schritte getan", erklärt Schick. Das erfordere eine gesamtdeutsche Anstrengung, die auch vom Bund koordiniert werden müsse.

Deutschland brauche "eine nationale Strategie", um den Wohnungsmangel zu bekämpfen. Dabei gehe es nicht um einzelne Gesetze, die zum Teil im Widerspruch zueinander stehen und immer nur Partikularinteressen berücksichtigen. Nötig sei eine Agenda, an der alle Akteure beteiligt sind. Nach einem Autogipfel und dem Dieselgipfel gehöre nun das Thema Wohnen und Immobilien auf den Tisch. "Ans Steuerrad des Wohnungsbaus gehört die Bundeskanzlerin", fordert Schick.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Peter Dietz

Kosten absetzen

von ISH Immobilien

Steuern sparen mit dem eigenen Haus

Während es sich bei den Handwerkerleistungen also um „Profi-Arbeit“ handelt, zeichnen sich haushaltsnahe Dienstleistungen dadurch aus, dass diese Aufgaben auch ein Mitglied des Haushaltes ausführen könnte. Es handelt sich um eine reine Dienstleistung, die ein Externer für Sie in Ihrem Haushalt ausführt. Folgende Aufwendungen können als haushaltsnahe Dienstleistungen gewertet werden:

  • Ablesedienste und Abrechnung bei Verbrauchszählern (Strom, Gas, Wasser, Heizung, usw.)
  • Gartenpflege (z. B. Rasenmähen, Heckenschneiden; eine Gartenneugestaltung zählt dagegen zu den Handwerkerleistungen)
  • Hand- und Fußpflege (aber nur, soweit diese im Leistungskatalog der Pflegeversicherung aufgeführt ist)
  • Hausreinigung
  • Kinderbetreuungskosten daheim
  • Putzen, waschen, bügeln usw.
  • Umzugsdienstleistungen
  • Wachdienst innerhalb des Grundstücks
  • Winterdienst innerhalb des Grundstücks

Tipp: Für Beschäftige auf 450-Euro-Basis, die zu Hause für Sie tätig sind, können Sie bis zu 510 Euro im Jahr Steuern zurückholen. Die Vergünstigung dürfen Sie zusätzlich zu dem Abzug für haushaltsnahe Dienstleistungen und zu den Arbeitskosten von Handwerkern geltend machen. So kommen Sie im besten Fall auf eine Steuerersparnis von insgesamt bis zu 5710 Euro.

Handwerkerleistungen als außergewöhnliche Belastungen

In bestimmten Fällen können Handwerkerarbeiten auch als außergewöhnliche Belastungen angesetzt werden. Von der Steuer absetzbar sind zum Beispiel die Sanierung von asbesthaltigen Materialien, die Kosten für eine behindertengerechte Gestaltung der Immobilie sowie Aufwendungen zur Beseitigung von Brand-, Hochwasser- und Sturmschäden. Dabei werden die Kosten nach oben in unbegrenzter Höhe anerkannt. Die zumutbare Eigenbelastung, die abhängig ist von den familiären Verhältnissen und vom Einkommen, muss der Eigentümer selbst tragen. Sie kann zwischen ein und sieben Prozent des Jahresverdienstes liegen.

Steuervorteile durch denkmalgeschützte Immobilien

Eigentümer von denkmalgeschützten Immobilien können Sanierungskosten als Abschreibung von der Steuer absetzen. Anders als bei Neubauten oder nicht denkmalgeschützten Häusern sind die Abschreibungssätze für die Sanierung von Baudenkmälern besonders hoch. Außerdem profitieren von dieser Abschreibung – anders als bei Neubauten und nicht geschützten Altbauten – auch Selbstnutzer. Selbstnutzer können die Modernisierungskosten zehn Jahre lang mit jeweils neun Prozent vom zu versteuernden Einkommen absetzen.

Tipp: Bevor Sie Sanierungen an einer denkmalgeschützten Immobilie vornehmen, holen Sie sich unbedingt eine Genehmigung von der örtlichen Denkmalschutzbehörde, die alle Arbeiten genehmigen muss. Ihre Bescheinigung ist rechtsverbindlich. Ohne sie können die Kosten steuerlich nicht geltend gemacht werden.

Arbeitszimmer sind nur in Ausnahmefällen absetzbar

Das häusliche Arbeitszimmer ist nur in Ausnahmefällen steuerlich absetzbar, als Werbungskosten oder Betriebsausgaben. Für die Arbeitszimmer-Akzeptanz hat der Gesetzgeber zwei Ausnahmesituationen definiert: Entweder Ihnen steht für Ihre berufliche oder betriebliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung oder das Arbeitszimmer ist Mittelpunkt Ihrer gesamten beruflichen oder betrieblichen Tätigkeit.

Die erste Situation trifft beispielsweise auf Berufsgruppen wie Lehrer und Außendienstmitarbeiter ohne Schreibtisch in der Schule beziehungsweise im Büro des Arbeitgebers zu. Sie können Kosten bis zu 1.250 Euro pro Jahr geltend machen.

Die zweite Situation betrifft reine Heimarbeiter, die zeitlich und inhaltlich überwiegend zu Hause arbeiten, beispielsweise an drei von fünf Tagen. Sie können sämtliche Raumkosten als Betriebsausgabe geltend machen.

Steuerbonbon dank Wohn-Riester

Selbstnutzer von Wohnimmobilie können außerdem ihre staatlich geförderte Altersvorsorge in Anspruch nehmen. Das Eigenheimrentengesetz (umgangssprachlich auch als „Wohn-Riester“ bezeichnet), bietet neben einem monatlichen finanziellen Zuschuss die Möglichkeit, bis zu 2100 Euro als Sonderausgaben von der Steuer abzusetzen. Das Geld aus dem Wohn-Rieser-Vertrag darf jedoch nur für den Kauf, den Bau oder die Tilgung einer selbstgenutzten Wohnimmobilie verwendet werden. Modernisierungen oder Renovierungen sind durch den Vertrag nicht abgedeckt. Voraussetzung ist, dass die Immobilie selbst genutzt wird. In diesem Fall sind auch Tilgungsleistungen für das Darlehen absetzbar.

Achtung: Verkauft ein Eigentümer eine durch den Wohn-Riester finanzierte Immobilie, dann kann eine Nachversteuerung drohen. Das kann aber auch vermieden werden: Sollte der Eigentümer zum Beispiel in einem Zeitraum von vier Jahren eine weitere Immobilie erwerben, so droht keine Nachzahlung. Oder er investiert in ein anderes Riester-Produkt. Ist aus persönlichen Gründen ein Umzug unausweichlich, so kann der Eigentümer die Immobilie an Dritte vermieten. In diesem Fall muss der Eigentümer dem Finanzamt aber glaubhaft machen, dass er spätestens zum Eintritt des Rentenalters wieder in die geförderte Immobilie zurückzukehren und sie fortan eigenständig bewohnen wird.

Quelle: Focus online, 07.07.2017

FOCUS-Online-Experte Sebastian Wagner

 

Bundestag beschließt Berufszulassung für Immobilienverwalter - ohne Sachkundenachweis

von ISH Immobilien

Wir- ISH Immobilien- begrüßen die Neuregelung der Berufszulassung für Immobilienmakler u.-Verwalter, als ersten Schritt in die richtige Richtung.

Als alteingesessenes Immobilienunternehmen in Stade und Mitglied im Immobilienverband IVD haben wir seit Jahren eine Berufszulassung gefordert.

Sollten Sie ihr Haus/Wohnung verkaufen wollen, nehmen Sie nur Kontakt zu einem Unternehmen, das auch im IVD organisiert ist, auf. Am besten natürlich gleich mit uns! Auf Nummer sicher!  

Mit immobilienfreundlichen Grüßen

Ingomar Schumacher-Hahn

 

Der Bundestag hat das Gesetz zur Einführung einer Berufszulassungsregelung für gewerbliche Immobilienverwalter und Makler beschlossen. Statt des ursprünglich geplanten Sachkundenachweises wird eine Fortbildungspflicht eingeführt.

Zwei Jahre sind seit dem ersten Gesetzentwurf vergangen, nun ist es beschlossene Sache: Für Immobilienverwalter werden erstmals eine Zulassungspflicht und weitere Voraussetzungen eingeführt. Auf Immobilienmakler kommt zusätzlich zur bereits bestehenden Zulassungspflicht eine Fortbildungspflicht zu. Das ergibt sich aus dem „Gesetz zur Einführung einer Berufszulassungsregelung für gewerbliche Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter“, das der Bundestag in zweiter und dritter Lesung mit den Stimmen von Union und SPD beschlossen hat. Damit schließt die große Koalition kurz vor Ende der Legislaturperiode ein Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag ab.

Wohnimmobilienverwalter brauchen Erlaubnis

Für gewerbliche Verwalter von Wohnimmobilien wird erstmals eine Erlaubnispflicht in § 34c Gewerbeordnung eingeführt. Bislang müssen sie die Aufnahme ihrer Tätigkeit lediglich anzeigen. Die Erlaubnispflicht erstreckt sich auf WEG-Verwalter und Mietverwalter von Wohnraum, die das Gesetz unter der Bezeichnung „Wohnimmobilienverwalter“ zusammenfasst. Im ursprünglichen Gesetzentwurf waren nur WEG-Verwalter, nicht aber Mietverwalter erfasst. Das war unter anderem beim Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) und beim Deutschen Mieterbund (DMB) auf Kritik gestoßen. Dass nun auch Mietverwalter mit einbezogen werden, wird unter anderem damit begründet, dass die Vermietungseinkünfte für viele Gebäudeeigentümer Teil der Altersvorsorge seien und daher eine sachgemäße Verwaltung gewährleistet sein müsse. Außerdem übe die überwiegende Mehrheit der gewerblichen Immobilienverwalter ohnehin Aufgaben aus der WEG-Verwaltung als auch der Mietverwaltung aus, so dass die Erlaubnis beide Bereiche umfassen solle.

Voraussetzung für die Erteilung einer Erlaubnis ist, dass der Verwalter seine Zuverlässigkeit, geordnete Vermögensverhältnisse sowie den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung nachweisen kann.

Weiterbildungspflicht statt Sachkundenachweis für Verwalter und Makler

Wohnimmobilienverwalter und Immobilienmakler müssen künftig regelmäßige Weiterbildungen nachweisen, und zwar 20 Stunden innerhalb von drei Jahren. Diese Fortbildungspflicht wird anstelle des im ursprünglichen Gesetzentwurf vorgesehenen Sachkundenachweises eingeführt. Verstöße gegen die Fortbildungspflicht können mit einem Bußgeld geahndet werden.

Der Sachkundenachweis wurde im Zuge der Ausschussberatungen auf Betreiben der CDU aus dem Gesetzentwurf gestrichen. Mit der Pflicht zur regelmäßigen Weiterbildung werde sichergestellt, dass Verwalter und Makler über die für die Berufsausübung erforderliche Sachkenntnis verfügen und das erforderliche Fachwissen aktuell halten, so die Gesetzesbegründung.

Astrid Grotelüschen (CDU), Berichterstatterin im Ausschuss für Wirtschaft und Energie, sagte in der Aussprache vor der Abstimmung, durch eine regelmäßige Fortbildungspflicht werde mehr Verbraucherschutz verwirklicht als durch einen einmaligen Sachkundenachweis. Der SPD-Abgeordnete Marcus Held sagte, die Einführung eines Sachkundenachweises bleibe das Ziel für die nächste Legislaturperiode. 

Die Fortbildungspflicht gilt auch für unmittelbar bei der erlaubnispflichtigen Tätigkeit mitwirkende beschäftigte Personen. Für Gewerbetreibende (Makler und Verwalter), die nach gewerberechtlichen Grundsätzen eine juristische oder natürliche Person sein können, reicht es dabei aus, wenn eine angemessene Zahl von vertretungsberechtigten Aufsichtspersonen die Weiterbildung absolviert.

Außerdem werden Verwalter und Makler verpflichtet, über absolvierte Fortbildungen zu informieren und so Verbrauchern ermöglichen, sich ein eigenes Bild über die fachliche Qualifikation zu machen. Die Einzelheiten zur Weiterbildungspflicht werden in einer Rechtsverordnung geregelt.

Eine Übersicht an aktuell bestehenden Weiterbildungsmöglichkeiten finden Sie in unserer Infografik Weiterbildung für Immobilienmakler und WEG-Verwalter.

Gewerbetreibende mit staatlich anerkanntem Aus- oder Fortbildungsabschluss wie einem Immobilienkaufmann oder Immobilienfachwirt sollen durch die Rechtsverordnung in den ersten drei Jahren nach Aufnahme ihrer erlaubnispflichtigen Tätigkeit von der Weiterbildungspflicht befreit werden.

Inkrafttreten 2018, Übergangsfrist sechs Monate

Mit dem Beschluss des Bundestages ist das Gesetzgebungsverfahren fast abgeschlossen. Nun muss das Gesetz noch den zweiten Durchgang im Bundesrat durchlaufen. Die letzte Sitzung vor der Sommerpause ist auf den 7.7.2017 terminiert. Wenn das Gesetz den Bundesrat ohne Anrufung des Vermittlungsausschusses passiert, womit zu rechnen ist, kann es im Bundesgesetzblatt verkündet werden.

Die Neuregelungen treten neun Monate nach der Verkündung in Kraft, voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2018. Immobilienverwalter haben nach Inkrafttreten der neuen Vorgaben dann nochmals sechs Monate Zeit, um die dann nach § 34c Gewerbeordnung erforderliche Erlaubnis zu beantragen.

Quelle: Xing

 

Baugeld bleibt für Immobilienkäufer günstig

von ISH Immobilien

(18.6.2017) Nach ausgeprägten Konditionsschwankungen im Frühjahr bewegen sich die Zinsen für Immobilienkredite seit Mitte Mai stabil seitwärts. Wie eine Auswertung von Interhyp unter mehr als 400 Kreditinstituten und Versicherungen ergab, liegen zur Zeit die Bestkonditionen für zehnjährige Darlehen bei knapp unter 1,3%. Die Mehrheit der Immobilienkäufer kann aktuell zu Zinssätzen um 1,5% finanzieren.

 „Aber auch bei Zinsfestschreibungen von 20 Jahren profitieren Immobilienkäufer vom anhaltend günstigen Marktumfeld: Trotz der höheren Renditen für langlaufende Rentenpapiere liegen die Bestkonditionen für 20-jährige Immobilienkredite noch unter 2 Prozent“, stellt Jörg Utecht, CEO der Interhyp Gruppe, fest.

Quelle: baulinks.de

Raus aus der Stadt?

von ISH Immobilien

Seit der Jahrtausendwende zieht es die Menschen vermehrt in die Städte. Die Metropolen wuchsen. Dieser Trend setzt sich bis heute fort, doch einige große Städte wie Hamburg, München oder Stuttgart verzeichnen erstmals einen negativen Wanderungssaldo. Ein Grund sind die hohen Immobilienpreise und Mieten, denn für alle Metropolen gilt: Das Wohnen im Umland ist günstiger als in der Stadt. Das knappe Wohnungsangebot und die hohen Preise frustrieren die Nachfrager zunehmend und veranlassen sie, sich nach Alternativen umzuschauen. Der Blick geht an den Stadtrand, ins Umland oder in ländliche Gemeinden. Die haben über die günstigen Preise hinaus etwas zu bieten, was in der Stadt rar ist: die Nähe zur Natur, Entschleunigung, die Rückkehr zu Freunden und Familie. Laut aktuellem Baukulturbericht wollen 55 Prozent der 30- bis 40-Jährigen am liebsten in einer Landgemeinde wohnen, 27 Prozent in einer Mittel- oder Kleinstadt, aber nur 18 Prozent in einer Großstadt.

 

(Quelle: Imix, Nachrichten der Immobilienwirtschaft, ImmoGrafik – Ausgabe 12 / Sommer 2017)

Baukredite Gute Konditionen

von ISH Immobilien

Zehnjährige Darlehen gibt es schon für knapp unter 1,3 Prozent, stellt die Interhyp fest. Die Mehrheit der Immobilienkäufer könne derzeit zu Sätzen um 1,5 Prozent finanzieren. Langfristig erwartet der Kreditvermittler steigende Zinsen.

Wer derzeit einen Baukredit aufnehmen will, findet günstige Bedingungen vor. Nach stärkeren Konditionsschwankungen im Frühjahr sind die Zinsen für Immobilienkredite seit Mitte Mai stabil, berichtet Interhyp. Der Vermittler von Baufinanzierungen wertete Angebote von mehr als 400 Kreditinstituten und Versicherungen aus. Ergebnis: Die besten Konditionen für zehnjährige Darlehen lagen Anfang Juni bei knapp unter 1,3 Prozent. Die Mehrheit der Immobilienkäufer könne aktuell zu Zinssätzen um 1,5 Prozent finanzieren.

Aber auch bei Zinsfestschreibungen von 20 Jahren profitierten Immobilienkäufer - trotz der höheren Renditen für langlaufende Rentenpapiere lägen die Bestkonditionen für 20-jährige Immobilienkredite noch unter zwei Prozent.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, 09.06.2017

Beim Erwerb einer Bestandsimmobilie Grunderwerbsteuer sparen

von ISH Immobilien

Bewegliches Zubehör im Kaufvertrag gesondert erfassen

Wer eine Bestandsimmobilie erwirbt, sollte darauf achten, dass nicht fest eingebautes Mobiliar gesondert mit angemessenen Kaufpreisen im Kaufvertrag erfasst ist. Bewegliches Zubehör, wie beispielsweise eine Einbauküche oder eine Sauna, ist rechtlich und steuerlich gesehen nämlich nicht Teil der Immobilie und unterliegt damit auch nicht der Grunderwerbsteuer. Darauf weist der Hauseigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin.

Fantasiepreise für das Zubehör anzugeben, ist dabei nicht ratsam, so der Eigentümerverband. Das Finanzamt akzeptiert solche steuerfreien Extras in der Regel nur in Höhe von etwa 15 Prozent des gesamten Kaufpreises. Wird diese Grenze überschritten oder erscheinen die angesetzten Werte generell als unrealistisch, wird das Finanzamt einen entsprechenden Nachweis durch geeignete Belege verlangen.

Vor Abschluss eines entsprechenden grunderwerbsteuerlich optimierten Kaufvertrages empfiehlt sich die Rücksprache mit der finanzierenden Bank. Durch das Herausrechnen von Zubehör verliert die Kreditsicherheit, welche die Bank erhält, an Wert. Dadurch kann sich die Beleihungsgrenze verändern. Dies kann den Kredit insgesamt unter Umständen verteuern. Insbesondere in Bundesländern mit noch vergleichsweise geringem Grunderwerbsteuersatz kann es passieren, dass die Steuerersparnis durch eine Verteuerung der Finanzierung wieder aufgezehrt wird.

 

Quelle: Haus-und Grund, Landesverband Bremen e.V.

Bauanfang in Ottenbeck!

von ISH Immobilien

Interesse geweckt? Für weitere Informationen stehen wir Ihnen unter 04141-7977111 oder info@ish-immobilien.de gerne zur Verfügung!

Was passiert mit der Immobilie bei Schenkungen oder im Todesfall?

von ISH Immobilien

Schenkungen und Erbschaften sind in Deutschland steuerpflichtig. Die Höhe der Steuer hängt dabei vom Verwandtschaftsgrad und dem Wert des Objektes ab. Teilweise können erhebliche Steuern in der Erbschaft anfallen. Nicht so bei Immobilien, die im günstigsten Fall steuerfrei bleiben können. Wichtig ist: Wird Wohneigentum an Ehegatten oder eingetragene Lebenspartner vererbt, ist die steuerfrei, aber nur wenn das Objekt vom Erben noch zehn Jahre selbstgenutzt wird. Bei Kindern gilt dies ebenfalls, jedoch nur bei Objekten mit einer Fläche bis zu 200 Quadratmetern.

Betrag

Steuerklasse I

Steuerklasse II

Steuerklasse III

bis 75.000

  7 %

30 %

30 %

bis 300.000

11 %

30 %

30 %

bis 600.000

15 %

30 %

30 %

bis 6.000.000

19 %

30 %

30 %

bis 13.000.000

23 %

50 %

50 %

bis 26.000.000

27 %

50 %

50 %

über 26.000.000

30 %

50 %

50 %

Quelle: Bundesverband IVD

Mangelware: Zu wenig altersgerechte Wohnungen in Deutschland

von ISH Immobilien

Nach Einschätzung des Verbands baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen (vbw) werden in der Bundesrepublik zu wenig altersgerechte Wohnungen gebaut. Dabei wird barrierefreies Wohnen in den kommenden 15 Jahren eine immer wichtigere Rolle bei der Immobiliensuche spielen.

Den Marktexperten zufolge könnte eine Lockerung der Bauvorschriften erheblich zu einem Aufwärtstrend beitragen. Beispielsweise könnte die Vorgabe, für jede von Senioren genutzte Wohnung zwei Fahrradstellplätze einplanen zu müssen, durchaus entfallen. Flexible Lösungen, die Hand in Hand mit der Bauwirtschaft erarbeitet werden, hält der Branchenverband dagegen für sinnvoll.

Auch die Baukosten sind laut vbw ein wesentlicher Faktor für Investoren und Bauunternehmen. Eine Senkung der Kosten hätte dem Verband zufolge im Rahmen eines generell größeren Bauvolumens ebenfalls einen Anstieg der Investitionen in seniorengerechte Wohnungen zur Folge.

IVD-Präsident Michael Schick

von ISH Immobilien

Darauf müssen Sie bei der Maklersuche achten

Jürgen Michael Schick, Inhaber Michael Schick Immobilien und IVD-Präsident Michael Schick Immobilien

Die Entscheidung, eine Immobilie zu kaufen oder zu veräußern, fällt man in der Regel nicht oft im Leben – und
 schon gar nicht über Nacht. Häufig geht es bei den eigenen vier Wänden um viel Geld und um die langfristige persönliche Bindung an einen Ort. Um das passende Objekt zu finden, beziehungsweise – im Falle des Verkaufs – das bestmögliche Preisangebot zu erhalten, ist daher die Beratung durch einen professionellen Makler ratsam. Doch woran erkenne ich, welcher Makler etwas taugt?

Die Qualität der Dienstleistungen von Immobilienmaklern wird sich zukünftig mithilfe eines sogenannten Sachkundenachweises verbessern. Ein entsprechendes Gesetz wurde von der Bundesregierung bereits auf den Weg geschickt. Neben dieser neuen gesetzlichen Mindestanforderung gibt es aber noch fünf weitere Qualitätsmerkmale, an denen Verbraucher einen guten Makler erkennen können:

  1. Ausbildung und Spezialisierung

Kompetente Makler verfügen in der Regel über eine umfassende Ausbildung und eine mehrjährige praktische Erfahrung. Kompetenz und Erfahrung sind jedoch nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich. Verbraucher sollten daher nach möglichen Referenzen fragen. Jeder professionell arbeitende Makler wird Zeugnisse seiner bisherigen Tätigkeit vorweisen können. Käufer wie Verkäufer sollten bei der Auswahl eines Maklers zudem immer berücksichtigen, dass ein Anbieter nur bestimmte Teile des Immobilienmarktes überblicken kann. In Großstädten sollten professionelle Makler auf bestimmte Objekte beziehungsweise Nutzungsarten spezialisiert sein. Makler im ländlichen Raum sollten dagegen einen klaren regionalen Fokus haben. Von selbsternannten „Alleskönnern“ ist hingegen abzuraten.

  1. Verbandsmitgliedschaften

Ein weiterer wichtiger Qualitätsnachweis für Makler ist die Mitgliedschaft in einem anerkannten Berufsverband, der auf die Einhaltung wichtiger Mindeststandards bei seinen Mitgliedern achtet. Es ist ratsam, darauf Wert zu legen, dass es sich um einen Verband handelt, der seine Mitglieder regelmäßig zu Schulungen und Seminaren verpflichtet, um sie rund um die Immobilie auf dem aktuellen Wissensstand zu halten. Verbandsmitglieder sollten zudem eine umfassende Aufnahmeprüfung bestehen müssen, in der die notwendige Expertise überprüft wird. Dank der Fortbildungszertifikate der Maklerverbände haben Verbraucher die Möglichkeit, die Weiterbildungsaktivitäten ihres Maklers nachzuverfolgen.

  1. Versicherungen sind ein Muss

Auch der beste Makler ist nicht vor Fehlern gefeit. Gibt ein Makler falsche Angaben zum Objekt an oder vergisst einen Mangel zu melden, können Verbraucher Schadenersatzansprüche erheben. Achten Sie darauf, ob der Makler versichert ist. Eine sogenannte Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung sollte ein Muss für alle Unternehmen sein. Zusätzlich zu dieser Versicherung sollte der Makler über eine sogenannte Vertrauensschadenversicherung verfügen, die vor der Entwendung von Drittgeldern schützt. Idealerweise verfügt der Verband, in dem der Makler organisiert ist, auch über einen Ombudsmann, der als neutrale Verbraucherschlichtungsstelle allen Verbrauchern zur Seite steht, die eine Beschwerde wegen der Arbeitsweise ihres Maklers hervorbringen möchten.

  1. Beratung und Honorar

Um einen Eindruck von der Beratungsqualität eines Maklers zu bekommen, sollte das direkte Gespräch gesucht werden. Ein professionell arbeitender Makler spricht mit dem Kunden intensiv über dessen persönliche Wünsche und Bedürfnisse sowie seine wirtschaftliche Situation, ehe er einen ersten Vorschlag macht. Er wird alle Einwände des Kunden ernst nehmen, vor Risiken warnen, sein Leistungsspektrum darlegen und über Aufwand und das Honorar informieren. Aber Achtung: Auf keinen Fall würde ein professioneller Makler Vorauszahlungen verlangen.
Ist die Entscheidung für einen Makler gefallen, empfiehlt es sich, dass alle Vereinbarungen zwischen dem Kunden und dem Immobilienmakler schriftlich festgehalten werden. In einem Maklervertrag werden neben seinen Dienstleistungen auch die Vertragslaufzeit, gegebenenfalls die Provisionshöhe bei einer erfolgreichen Vermittlung sowie die Auflösungsmodalitäten fixiert. Wichtig: Die Provision ist ein erfolgsabhängiges Honorar, das nur im Anschluss einer erfolgreichen Vermittlung der Immobilie an den Immobilienmakler gezahlt wird.

  1. Zertifizierung nach DIN EN 15733

Europaweit ist ein gutes Maklerhaus an der Zertifizierung nach DIN EN 15733 erkennbar. Seit mehr als sechs Jahren definiert die DIN-Norm in 31 Ländern im gleichen Wortlaut die fachlichen Mindestanforderungen, Informationspflichten und Verhaltensregeln, die Immobilienmakler einhalten müssen, um sich nach dieser Norm zertifizieren zu lassen. Die DIN-Norm gibt auch vor, über welche Versicherungen ein Maklerhaus verfügen muss und dass es ein System für ein internes Beschwerdemanagement geben muss. Letztlich enthält sie auch einen Ehrenkodex, der Mindestanforderungen an die Verhaltensweisen gegenüber Verbrauchern und Mitarbeitern definiert.

Von Jürgen Michael Schick, Inhaber Michael Schick Immobilien und IVD-Präsident


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